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SCHENGENER ABKOMMEN
EUROPÄISCHES MUSEUM SCHENGEN
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Siège
Europe


 

Das Schengener Abkommen


Das „Schengener Abkommen" wurde am 14. Juni 1985 auf dem Fahrgastschiff „M.S. Princesse Marie-Astrid" am luxemburgischen Moselufer in Schengen unterzeichnet und wird seit 1995 in der Praxis angewendet.

Es  bezeichnet eine Vereinbarung zwischen ursprünglich fünf Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (Frankreich, Deutschland und die Benelux-Staaten), auf Grenzkontrollen an den Binnengrenzen dieser Staaten zu verzichten. Visa, die von einem Schengen-Mitgliedsstaat ausgestellt werden, sind im gesamten „Schengen-Raum"gültig. 

Die Unterzeichner des Schengener Abkommens von 1985 waren die folgenden Staatssekretäre:
für Luxemburg: Robert Goebbels
für die Niederlande: Wim F. van Eekelen
für Belgien: Paul de Keersmaeker
für Frankreich: Catherine Lalumière
für Deutschland: Waldemar Schreckenberger  

Am 19. Juni 1990 wurde an gleicher Stelle ein zweites Abkommen unterschrieben (Schengener Duchführungsabkommen), was die  konkrete Umsetzung des Übereinkommens in gesetzlicher und technischer Hinsicht festlegt.

Inzwischen haben sich dem Schengener Abkommen 26 Staaten angeschlossen, das sind alle EU-Staaten (außer Irland, Großbritannien, Zypern, Bulgarien une Rumänien) und zusätzlich Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein.

 In Schengen wird an mehreren Orten an die Bedeutung der
Europäischen Union und des Abkommens erinnert:

 

Monument
„Accord de Schengen" 

Drei Stahlstelen mit jeweils einem Stern symbolisieren die ersten Teilnehmerländer des Schengener Abkommens Frankreich, Deutschland und die Benelux-Staaten, die hier  im Dreiländereck aufeinander treffen.

Es befindet sich am Moselufer neben der Moselbrücke.

 


 

 Denkmal „M 2000"

Im Rahmen des Projekts „Orte der Erinnerung und der Zukunft" zieht sich ein Kulturparcours durch die 12 Kantone des Landes. In Schengen erinnert ein Denkmal am Moselufer an den Aufbau des Hauses „Europa". Es befindet sich am Moselufer gegenüber dem Centre européen.

 

 

 

 Europaplatz 

 

Der Gedenkstein mit der Inschrift "Europa  ohne Grenzen" in verschiedenen Sprachen erinnert an die Unterzeichnung des Schengener Durchführungsabkommens von 19. Juni 1990 . Dieses regelt die konkreten Verfahrensabläufe der Umsetzung des Schengener Abkommens von 1985 hinsichtlich Sicherheit und Immigration.

 

 

 Centre Européen
C I "Europe Direct"


Europa-Informationszentrum
"Centre Européen"
 Europe Direct
Rue Robert Goebbels
L-5444 Schengen

Im Empfangszentrum am Ufer der Mosel befindet sich ein
"Informationszentrum Europe Direct", welches  als  Schnittstelle zwischen der Europäischen Kommission und der Bevölkerung fungiert.  Hier kann man sich anhand von audiovisuellen und Printmedien individuell oder als Gruppe frei  über das Schengener Abkommen und die Europäische Union  informieren.  Auch geführte Besichtigungen sind auf Anfrage möglich.

 

 

Bronzeplatten 

Platz unter den Linden am Moselufer gegenüber dem Centre européen

Jeder der 26 Staaten, der bis heute das Schengener Abkommen unterzeichnet hat, ist auf dem Platz vor dem Europazentrum mit einer eigenen Bronzeplatte im Boden verewigt. Der Name des jeweiligen Landes ist neben einem Stern in seiner Landessprache abgebildet.

 

Europamuseum
 "Musée Européen"

 

Das europäische Museum Schengen wurde am 13. Juni 2010, 25 Jahre nach der Unterzeichnung des Schengener Abkommens, eingeweiht.

Das Kernstück dieses Museums  ist eine interaktive Kartenanimation.  Man erfährt hier prägnante Informationen zur Geschichte der Grenzen der einzelnen Schengen-Staaten sowie anderer EU-Staaten, die dem Schengen-Raum noch nicht beigetreten sind.

Ziel der Animation ist es, dem Besucher zu erklären, wie sich innerhalb des Kontinents Europa die Grenzen und die damit zusammenhängenden politischen und wirtschaftlichen Machtverhältnisse seit 1815 verschoben haben. Auch der Unterschied zwischen Schengen-Raum und EU wird verdeutlicht.

Mitmachelemente  für Kinder  ergänzen die Angebote der Dauerausstellung und vermitteln  mit der Schengen-Raum Thematik verwandte Inhalte.

 

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